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Ringen

27.02.2013 -  Thieles Jungs scheffeln gleich dreimal Gold

 Die Teilnehmer der deutschen Kadetten-Meisterschaft in Köln fordern den Erhalt ihrer Sportart

Die Teilnehmer der deutschen Kadetten-Meisterschaft in Köln fordern den Erhalt ihrer Sportart
(© Foto: privat)

Das ist ein Hammer: Leipzigs Ringer-Hoffnungen haben bei den deutschen Kadetten-Meisterschaften (A-Jugend) zugeschlagen. Die KFC-Freistilspezialisten Erik Thiele (- 85 kg) und Johann Chris Steinforth (-76 kg) holten in Köln Gold - und zwar in souveräner Manier. Das Duo sicherte sich damit die Fahrkarten für die Europameisterschaften seiner Altersklasse. Dazu gewann mit Benjamin Opitz (-69 kg) ein junger Fighter aus Thalheim den Titel, der im Leistungszentrum Leipzig übt. Für Senioren-Bundestrainer Sven Thiele war es ein großer Tag, denn er betreut das Trio trotz seines neuen Jobs weiter.

KFC-Vizepräsident Uwe Neumeister war begeistert und stolz zugleich. "Das war eine Superleistung. Im Vorjahr hatten wir Erik Thiele bei den EM, jetzt sind wir dort doppelt vertreten. Klar, dass wir uns bei Erik nach Bronze 2012 dieses Mal noch mehr erhoffen", sagt der 56-Jährige.

Aktive, Trainer und Funktionäre dieser traditionsreichen Sportart nutzten auch diesen Saisonhöhepunkt, um gegen den Ausschluss des Ringens aus dem Olympischen Programm zu protestieren. Neumeister macht das Thema nicht schlaflos: "Ringen ist eine Kernsportart der Olympischen Spiele. Wir hoffen, dass große Nationen wie Russland, USA und die Asiaten dagegen Druck machen. Sie lassen sich doch eine solch medaillenintensive Sportart nicht wegnehmen."

Thiele Senior schwärmt von der Leistung des Trios. Am Auftritt seines Juniors hatte der Vize-Weltmeister von 1995 nichts zu beanstanden. "Das war souverän. Erik hat alle Kämpfe vorzeitig gewonnen. Er hat so überzeugt, dass sogar die Trainer-Kollegen gratulierten." Der 43-Jährige profitiert von einer Festlegung des Deutschen Ringer-Bundes (DRB), dass Bundestrainer nebenbei einen Bundesstützpunkt betreuen müssen. Deshalb darf er die mitteldeutschen Talente weiter trainieren, obgleich Leipzig kein offizieller DRB-Stützpunkt ist. Für seinen Filius Erik erhofft er sich bei der EM wieder eine Medaille. Von Gold redet er nicht. "Wenn es klappen sollte, wäre es umso schöner", sagt der "alte" Thiele.

Er freute sich genauso über den Auftritt von Steinforth, der im Gegensatz zu Thiele junior noch ein Jahr bei den Kadetten starten kann. "Ich habe ihm viel zugetraut. Aber dass er auch so souverän den Titel gewinnt, habe ich nicht erwartet." Der junge 76-Kilo-Mann entschied alle sechs Kämpfe klar für sich. "Das ist umso höher einzuschätzen, weil er im vorigen Jahr aufgrund einer Armverletzung eine Durststrecke durchlaufen musste", erklärt Thiele. Es habe sich zudem ausgezahlt, dass er in der Vorbereitung Wettkämpfe wie die Mitteldeutsche Meisterschaft in der höheren Altersklasse Junioren bestritt. Norbert Töpfer

Leipziger Volkszeitung, 27. Februar 2013

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