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Fechten

09.07.2015 -  Nach dem Duell die Umarmung

Fechten in Familie: Annett Crustewitz (l.) und ihre Tochter Djamila.

Fechten in Familie: Annett Crustewitz (l.) und ihre Tochter Djamila.
(© Foto: Christian Modla)

Annett Crustewitz und Tochter Djamila fechten bei den Aktiven und holen Medaillen

Leipzig. Eine eher seltene Konstellation: Mutter und Tochter stehen gemeinsam auf der Planche und auch gemeinsam auf dem Treppchen. Doch für die FCL-Degenfechterinnen Annett Crustewitz (40) und Tochter Djamila (16) gehört das Familien-Duell zum sportlichen Alltag. Erst jüngst holten sie bei den Landesmeisterschaften in der Aktiven-Klasse (ab 14 Jahre nach oben offen) Silber (die Mama) und Bronze. Djamila gewann zudem die Konkurrenz der Juniorinnen.

"Im Wettkampf schenken wir uns nichts, aber es geht immer fair zu. Für Djamila ist es ein Ansporn, die Mutti zu schlagen. Und ich will zeigen, dass ich es noch immer drauf habe. Hinterher drücken wir uns", schildert Annett Crustewitz das Prozedere auf und neben der Fechtbahn. Wortgefechte sind eher selten. "Wir tauschen uns aus. Jede hat ihre eigene Sichtweise, nimmt aber die Tipps der anderen an", sagt die Ex-Leistungssportlerin und studierte Sozialpädagogin. Wenn ihr das Latein doch ausgeht oder die Unterhaltung zu anstrengend wird, redet FCL-Trainer Wernfried Frommolt mit Engelszungen weiter. "Er hat einen guten Draht zu den Mädchen."

Nur weil die Mama den modernen Musketiersport passend fand und Erfolge sammelte, musste das Töchterchen nicht zwangsläufig nachziehen. Djamila probierte sich in der Gymnastik und im Schwimmen aus, aber schließlich wollte sie zum Fechten. Kann mit ihrem Bruder Raban auch passieren, der Vierjährige wuselt schon mit in der kleinen Arena-Halle herum. Schwester Alenka (18) zog das Schwimmen vor.

Sportgymnasiastin Djamila, ehrgeizig und fleißig, musste in ihrer noch jungen Karriere schon zwei längere Verletzungspausen einlegen. "Sie hat sich immer wieder herangekämpft", lobt die Mama. Entspannung ist angesagt: Alle freuen sich auf den gemeinsamen Familienurlaub.

Kerstin Förster 

Leipziger Volkszeitung, 9.7.2015

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