Autor Colin Hadler begeistert bei Lesung

Pünktlich zum Start der Leipziger Buchmesse (27. bis 30. März 2025) ist der Autor Colin Hadler an unserer Schule zu Gast gewesen und hat im Rahmen von »Leipzig liest« sein neues Buch vorgestellt.
Knapp 100 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 wohnten der kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Lesung zum neuesten Buch des jungen Österreichers, »Seven ways to tell a lie«, bei.
Zuvor hatten sich alle Teilnehmer der Lesung während einer Vorbereitungsstunde in der Bibliothek bei Frau Riedl Hintergrundinformationen zum Autor sowie zu seinem Buch erarbeitet und bunte Plakate gestaltet, die bei der Lesung auch präsentiert wurden.
Im proppenvollen Klausurraum zog Colin Hadler dann vom ersten Moment an die Schülerinnen und Schüler in seinen Bann. »Mmmmh, ihr habt kein Bock, ich hab kein Bock. Kann jemand von euch lesen? Du, ja? Gut, dann übernimm das bitte mal die nächsten 49 Minuten, die Gage kassiere ich aber natürlich selber ein«, eröffnete er überraschend seine Lesung und hatte damit die ersten Lacher und die volle Aufmerksamkeit der Kids auf seiner Seite. Zum Glück stellte sich raus, dass er doch richtig große Lust hatte sein bereits 5. Buch mit gerade einmal 23 Jahren vorzustellen, las eine Textstelle vor und schilderte mit witzigen Anekdoten und lustigen Bildern Inhalte aus seinem neuesten Roman sowie seinem Leben als Autor.
In dem spannenden Thriller »Seven ways to tell a lie« geht es um Freundschaft und dunkle Geheimnisse: In der Highschool taucht ein erschütterndes Video auf: Ein Schulbus stürzt in eine Schlucht, geht in Flammen auf und eine ganze Clique stirbt. Doch der Unfall ist in Wahrheit nie passiert – es handelt sich um ein Deepfake. Irgendjemand hat es auf die dunkelsten Geheimnisse der ehemals besten Freunde abgesehen. Um das Schlimmste zu verhindern, müssen sie wieder zueinander finden und sich ihrer Vergangenheit stellen.
Die Schülerinnen und Schüler hätten Colin Hadler gerne noch viel länger zugehört, doch es klingelte bereits zur nächsten Unterrichtsstunde. Wir danken dem Autor für seine Zeit und die gelungene Lesung, in welcher er die Kids gekonnt auf Augenhöhe abgeholt und sicher den ein oder anderen animieren konnte in naher Zukunft mal wieder (s)ein Buch in die Hand zu nehmen. Über die selbstgebastelten Dankeskarten sowie witzigen Gruppenbilder zum Abschluss freute sich der 23-Jährige, der im Anschluss direkt zur Leipziger Messe aufbrach.
Ein weiteres Dankeschön geht an unsere Bibliothekarin Frau Riedl, die die Lesung nicht nur organisierte, sondern alle teilnehmenden Klassen toll auf diese einstimmte. Wir sind schon jetzt gespannt, wen wir im kommenden Jahr an unserer Schule begrüßen dürfen.