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Fechten

28.02.2017 - Fechter im Fokus

Nahaufnahme: Peter Endig zeigt den Fechtern Julius Michalski, Niclas Helbig, Trainer Jörg Fiedler, Klara Jaskulla, Jonas Enzmann und Artur Fischer (v. l.) verschiedene Motive fürs WM-Plakat.

Nahaufnahme: Peter Endig zeigt den Fechtern Julius Michalski, Niclas Helbig, Trainer Jörg Fiedler, Klara Jaskulla, Jonas Enzmann und Artur Fischer (v. l.) verschiedene Motive fürs WM-Plakat.
(© Foto: Christian Modla)


Leipziger Degen-Nachwuchs wirbt für Heim-WM / Stützpunkt Tauber in der Krise

Leipzig. In die Kamera lächeln – nichts lieber als das. Selfies immer wieder gern und vor allem bei den jungen Leipziger Fecht-Damen eine hübsche Abwechslung zum Trainingsalltag. Auch auf dem Laufsteg statt der Planche haben sich die modernen Musketiere schon bewegt. Aktuell hat die leistungsstarke Degen-Gruppe am Bundesnachwuchsstützpunkt beim FCL unter Regie des Weltklasse-Athleten Jörg Fiedler (39) einen Sonderauftrag erfüllt: Posieren fürs WM-Plakat unter dem Motto „Zeit für Nachwuchs“. Dafür wurden sie in der kleinen Arena-Halle von Fotograf Peter Endig in Szene gesetzt. Das Ergebnis nebst weiteren Motiven präsentiert der Deutsche Fechter-Bund zum Championat, das am 21. Juli in Leipzig eröffnet wird.

Kann sein, dass auf besagtem Poster neben dem dreifachen Olympiastarter Fiedler auch ein international erfolgreiches Talent zu sehen ist. Die Chance besteht, denn FCL-Hoffnung Artur Fischer (17) kämpft morgen bei den Kadetten-Europameisterschaften im bulgarischen Plovdiv um Lorbeer. „Körperlich und mental bin ich fit. Unter die besten Acht will ich es schaffen, wenn alles perfekt läuft, ist alles drin“, sagte der Sportgymnasiast zwischen Fotoshooting und Lektion. Trainer Jörg Fiedler gibt das Ziel der letzten 16 aus und traut dem Sohn von Künstler Michael Fischer-Art auch einen Podestplatz zu. „Artur kann um eine Medaille mitfechten“, hofft „Fiedel“, der nach seiner knapp verpassten Rio-Teilnahme seine ganze Kraft und Energie in die Nachwuchsentwicklung steckt. Derweil hat sich nach dem gescheiterten Olympia-Start Monika Sozanska (34) im gegenseitigen Einverständnis mit dem FCL umorientiert und ist zum FC Offenbach gewechselt.

Der hessische Club – zweitältester Fecht-Verein in Deutschland – hat Meister und Olympiasieger hervorgebracht, doch den Bekanntheitsgrad wie die legendäre Medaillenschmiede Tauberbischofsheim nie erreicht. Im idyllischen Taubertal herrscht momentan dicke Luft. Nachdem der aus Italien stammende Bundestrainer Andrea Magro die Kündigung erhielt, haben sich die Florett-Damen an den DOSB als höchste sportliche Instanz im Land gewandt. Derweil droht der Fechter-Bund mit juristischen Mitteln (LVZ berichtete).

In Leipzig sieht man die Entwicklung mit Sorge, lässt aber das FCL-Team um Präsident Bernd Brock in den organisatorischen Vorbereitungen auf die WM nicht nachlassen. Zumal im Vorfeld noch eine deutsche Degen-Meisterschaft über die Planche geht (20./21. Mai).

WM-Volunteers gesucht

Eingebunden ins OK ist Doppel-Europameister Jörg Fiedler (Bereichsleiter Auf- und Abbauteam) – bronzener Lokalmatador zum Treffen der Weltelite 2010. Auch dessen mit 19 Landesmeistertiteln (von 24) erfolgreichen Schützlinge werden hinter und vor den Kulissen fleißig mithelfen. „Ist doch klar“, meinte Niclas Helbig (16). Er hatte die Kadetten-Europameisterschaft als nationaler Ranglisten-Fünfter nur knapp verpasst. Auch Sportgymnasiastin Leonie Strecker (17), die das Fecht-Abc in Oschatz erlernte, wird zum jungen Einsatz-Team gehören. Doch noch fehlen Volunteers in verschiedenen Bereichen wie Ordner, Hostess, Auf- und Abbau, Waffenkontrolle und Kamerateam.

Bewerbung über www.fechten2017.de; Tickets an der Tageskasse der Arena.

KERSTIN FöRSTER

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