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Triathlon

14.08.2018 - Mutiger Auftritt: DHfK-Triathletin Bianca Bogen schlägt sich wacker bei erster Europameisterschaft als Aktive

Bianca Bogen und Laura Lindemann bei der Triathlon-Europameisterschaft in Glasgow auf Kurs. Beide haben das Ticket für die U23-WM gelöst.

Bianca Bogen und Laura Lindemann bei der Triathlon-Europameisterschaft in Glasgow auf Kurs. Beide haben das Ticket für die U23-WM gelöst.
(© Foto: Petko Beier)

 

Bianca Bogen und Laura Lindemann bei der Triathlon-Europameisterschaft in Glasgow auf Kurs. Beide haben das Ticket für die U23-WM gelöst. Foto: Petko Beier

Glasgow. Der Alltag hat Bianca Bogen wieder. Seit gestern ist die Leipzigerin zurück in der Schule. Die Tage der Europameisterschaften von Glasgow, der ersten der Triathletin bei den Aktiven, bleiben der 19-Jährigen allerdings in bester Erinnerung. Im Einzelrennen war sie nach 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern auf dem Rad und zehn Kilometern laufend durch den Strathclyde Country Park südöstlich der schottischen Großstadt als 24. ins Ziel gekommen.

Als zweitbeste Deutsche verdiente sie sich damit einen Platz im Staffelwettbewerb, wo es für das Mixed-Quartett mit der Jüngsten als Startläuferin zwei Tage später bis auf Rang sechs ging. Zudem löste die Sportlerin vom SC DHfK das Ticket für die U23-Weltmeisterschaften im September an der australischen Gold Coast.

Der zuständige Bundestrainer Ron Schmidt hatte für den mutigen Auftritt der Nachwuchsathletin nur lobende Worte übrig. Als Solistin mit dem Nachteil einer schlechten Außenposition ins Wasser gesprungen, habe sie sich im Kreis ihrer Altersgenossinnen dort am besten geschlagen. Auf dem Rad „solide“, sei es auch beim Schlussabschnitt gut gelaufen. „Gruß nach Leipzig – dort wird gute Arbeit gemacht“, so der Coach. Die Familie stärkt Bianca Bogen dabei den Rücken. Mutter Kathrin, Vater Gregor und Bruder Rico sind selbst erfolgreich unterwegs.

Es war ein harter Kampf an einem der wenigen sonnigen Tage während dieser Premiere des Multisportevents „European Championships“ für Bianca Bogen gewesen. Doch sie war cool geblieben. Auch als sich beim Interview mit den Journalisten in der Mixed Zone eine Wespe auf ihrer noch feuchten Haut besonders wohl zu fühlen schien und auf ihrer Hand herumkrabbelte. Obwohl die junge Sportlerin sichtlich genervt von dem stechenden Insekt war, hielt sie es einfach so weit wie möglich von ihrem Rumpf weg und beantwortete derweil gut gelaunt und mit von der Anstrengung noch hochrotem Gesicht alle Fragen.

Vor allem die Laufstrecke sei nicht einfach, weil bergig gewesen, erzählte sie. Aber als man ihr vom Straßenrand zurief, die Reise nach Down Under schon so gut wie unter Dach und Fach zu haben, habe sie das zusätzlich motiviert. Die World-Series-Debütantin von Hamburg gab sich jedoch auch selbstkritisch. Gerade beim Schwimmen, ihrer ursprünglichen Sportart, von der aus sie erst vor drei Jahren zum Ausdauer-Dreikampf wechselte, müsse sie sich steigern. Die längere Strecke verlangt dem in die Elite aufgestiegenen Talent noch zu viel ab. Bis zu den nächsten Herausforderungen weiß sie also, was zu tun ist. Nicht nur in der Schule, wo die Dreizehntklässlerin im nächsten Jahr das Abitur vor der Nase hat.

Katja Sturm

Leipziger Volkszeitung, 14.08.2018

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