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Fußball

07.06.2018 - U17 von RB braucht nun ein Wunder

Deutliche 0:3-Niederlage im ersten Halfinale gegen die Bayern

München. M it 0:3 verlor die U17 von RB Leipzig gestern das Hinspiel im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Das Team von Trainer Alexander Blessin verschlief dabei die erste Halbzeit komplett. Mit diesem Ergebnis sind die Chancen auf das Finale nur noch theoeretischer Art.

„Natürlich sind wir super enttäuscht. Aber wir haben es heute einfach nicht geschafft, an unser Limit zu kommen. Wir waren oftmals nicht zielstrebig genug und haben gerade in der ersten Hälfte die wichtigen Zweikämpfe verloren. Nun heißt es, Mund abputzen, Kräfte bündeln und am Sonntag nochmal alles raushauen. Im Fußball kann immer viel passieren, deswegen schütteln wir uns jetzt und werden hoffentlich im Rückspiel unsere Chancen, die wir auch heute hatten, konsequenter nutzen“, fasste Coach Blessin das Spiel zusammen.

Dabei begann die Partie durchaus verheißungsvoll. Direkt nach dem Anstoß machten die RB-Talente Druck aufs Bayerntor, und Oliver Bias hatte eine erste Chance. Mit dem Einschalten des Flutlichts in der 13. Minute übernahmen die Bayern das Kommando. Top-Talent Oliver Batista Meier dribbelte quer durch den Strafraum, wurde nicht konsequent angegriffen und traf unbedrängt zum 1:0. RB wirkte geschockt.

Generell zeigten die RB-Talente viel, vielleicht zu viel Respekt. In der 34. Minute das 2:0. Wieder war es Batista Meier, der Druck auf die Abwehr ausübte, den Ball in den Strafraum chippte und den freistehenden Jahn Herrmann bediente. Dieser hatte kein Problem, aus acht Metern den Ball über die Linie zu drücken. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel die Vorentscheidung. Erneut wirkte die rechte RB-Abwehrseite überfordert. Batista Meier kombinierte den Ball in den Strafraum, in dem Herrmann nur durch Foul gestoppt werden konnte. Der Gefoulte schob sicher zur 3:0-Halbzeitführung ein.

Mit dem Abpfiiff der ersten Halbzeit fängt der Himmel an zu weinen, in der Pause zog ein Gewitter über den Bayern-Campus. So begann die zweite Hälfte mit 15 Minuten Verspätung. Direkt nach Wiederanpfiff hatten die Leipziger ihre größte Torchance. Noah John Holm dribbelte über rechts auf das Gästegehäuse zu, sein Abschluss war aber dann zu hektisch. Der Ball geht deutlich drüber. Leipzig hatte nun mehr Ballbesitz, aber kaum echte Torchancen.

Die Bayern ließen nichts mehr anbrennen und gehen als klarer Favorit in das Rückspiel am Sonntag (Cottaweg, 14.30 Uhr). RB braucht ein größeres Wunder, , um noch ins Endspiel einzuziehen.

Bjarne Johannsen Schmidt

RB: Müller – Rücker (41. Mackowiak), Talabidi, Jäkel, Grimm – Bias, Krauß, Winter, Ruhner (41. Amededjisso) – Hartmann (57. Onischke), Holm (71. Borkowski). Zuschauer: 1073. Tore: 1:0 Batista Meier (13.), 2:0 Herrmann (34.), 3:0 Herrmann (37., Foulelfm.)

Leipziger Volkszeitung, 07.06.2018

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